"Manchmal sollte man einfach mal spontanen, verrückten Ideen nachgehen, um das Leben zu bereichern"
Im Norden der Insel Santa Catarina, Florianópolis, befinden sich die für Touristen beliebtesten Bezirke Canasvieiras und Ingleses Do Rio Vermelho. Aufgrund des hohen Touristenandrangs im Sommer türmen sich an den Küsten der Bezirke die Hotels und die öffentlichen Strände sind von kleinen Restaurants und Cocktail-Wägen geziert.
Im Winter gäbe es ohne die Hotels keinerlei Zeichen für den hohen Touristenandrang im Sommer. Die Strände in diesen Bezirken sind eine der wenigen auf der Insel, die direkt an bebaute Gebiete angrenzen. Aufgrund dessen lädt beispielsweise der Praia de Canasvieiras zu einem entspannten Tag am Strand ein, ohne dass eine Wanderung zum Strand notwendig ist. Wer jedoch Lust hat, die Küstengegend zu Fuß zu erkunden, kann unter in Kaufnahme kleinerer Klettereinheiten ein großes Stück an der Küste entlang wandern. Zudem gibt es im Norden der Insel die meisten Tauchschulen, von der wir eine aus eigener Erfahrung besonders empfehlen können (siehe Link unten). Generell ist Florianópolis nicht die beste Gegend zum Tauchen, dennoch lohnt es sich auch hier einmal die Unterwasserwelt zu erkunden.
Von Canasvieiras nach Daniela
Mit Uber erreicht man bequem den Praia de Canasvieiras, ein schöner städtischer Sandstrand, an dem eine angenehme Atmosphäre herrscht und an dem man einen originalen brasilianischen 0.5 Liter Caipirinha, direkt auf dem Strand von Verkäufern mit mobilen Cocktail-Wägen zubereitet, verzehren kann. Vorsicht ist hier geboten, da der Cocktail so lecker ist, dass man kaum schmeckt, dass die 0.5 Liter fast ausschließlich aus Rum bestehen.
Von diesem Strand aus wanderten wir für ca. 6 km Richtung Westen zum Praia de Jurere an der Küste entlang. Dieser Küstenabschnitt ist von Sandstränden mit Palmen und Abschnitten mit größeren Felsen aus Vulkangestein geprägt. Der Weg an der Küste entlang ist kein offiziell angelegter Wanderweg, sodass man teilweise durchs Wasser waten oder für das Überqueren der Felsen Körpereinsatz zeigen muss.
Vom Praia de Jurere nahmen wir ein Uber in den nordwestlichen Ort Daniela. Als wir durch den Ort in Richtung Strand spazierten, begegneten wir zum ersten Mal einem Krokodil, das sich mit einem Baby-Krokodil an einem kleinen Teich inmitten des Ortes sonnte. Der Praia da Daniela ist durch einen wenige Meter breiten naturbelassenen Grünstreifen vom Ort abgegrenzt. Die Küstenlandschaft in diesem Teil des Nordens unterscheidet sich schon deutlich zum Küstenabschnitt, den wir zuvor noch zu Fuß abgelaufen sind. Einerseits befinden sich hier weder Hotels noch Restaurants, andererseits gibt es hier keine felsigen Küstenabschnitte. Der Strand zeichnet sich durch einen schönen ruhigen Sandstrand aus, der an flach und dicht wachsende Bäume und Sträucher grenzt. Bis auf wenige einheimische Fischer war der Strand kaum besucht. Wir versuchten uns erneut an einer Küstenwanderung, mussten diese jedoch schnell abbrechen, da bald die dicht wachsenden und undurchdringlichen Pflanzen bis ins Wasser reichten. Schließlich genossen wir noch den Sonnenuntergang am Strand und kehrten in den Ort zurück.
Da wir in den Wintermonaten ohne viele Touristen am Praia de Canasvieiras waren, konnten wir die Atmosphäre mit den Einheimischen am Strand sehr genießen. Wir wissen jedoch nicht, wie die Atmosphäre ist, wenn die ganzen Hotels in der Gegend gefüllt sind. Besonders die Wanderung an der Küste entlang war ein wirkliches Abenteuer und hat uns viele schöne Anblicke auf die Küsten- und Strandabschnitte in den Bezirken geboten. Der anschließende Ausflug nach Daniela war ein empfehlendswerter Tagesabschluss.
Tauchschule Aquanauta in Canasvieiras: https://tinyurl.com/yasuxppm















25. April 2025
[…] sei. Das Ausmaß konnten wir uns aber kaum vorstellen, denn als wir damals im Norden von Canasvieiras nach Daniela spazierten, waren die Strände lediglich von ein paar wenigen Einheimischen/Touristen, teilweise […]